Wetterkapriolen konnten den Spessart-Wanderern nichts anhaben

Leckereien am Wegesrand luden zum Naschen ein
Unsere Fronleichnamsfahrt 2011 führte die 27 Teilnehmer in den Spessart. Nach der Abfahrt um 7 Uhr vom Hindenburgplatz in Beckum und einer Pause an der Raststätte Siegerland West mussten wir die Autobahn etwas früher als geplant schon bei Aschaffenburg verlassen, weil eine Vollsperrung eine Weiterfahrt verhinderte. Gegen Mittag kamen wir dann am vorgesehenen Parkplatz beim Forsthaus Echterspfahl an und legten hier die Mittagsrast ein. Anschließend wanderte die Gruppe bei teils bedecktem Himmel, aber auch sonnigen Abschnitten in gut drei Stunden über die Eselshöhe und Wintersbach etwa 12 km zum Hotel Spessarter Hof in Eschau-Hobbach, wo schon Kaffee und zwei Stück Kuchen eingedeckt waren. Vor dem Abendessen wurde natürlich das obligatorische Fahneaufhängen wieder mit kräftiger Liedunterstützung in Szene gesetzt.
Am Freitagmorgen führte die Wanderung bei nur leicht bewölktem Himmel vom Hotel aus über Neu- und Höllhammer nach Heimbuchenthal. An einem Teich mit vielen Sitzgelegenheiten, einem Lehrbienenstand und mit Motorsägen gestalteten Skulpturen wurde eine kleine Pause eingelegt. Auf dem weiteren Weg durfte ein Blick in die sehenswerte St.-Martinus-Kirche in Heimbuchenthal nicht fehlen. Am malerischen Mühlenrad und der schönen Parkanlage des Hotels Lamm vorbei ging es dann in einem schattigen Buchenwald bis zum Wanderheim Mespelbrunn. Hier erfolgte ein kurzer Anstieg hinauf zur Gruftkapelle, die nicht nur von weitem gut sichtbar ist, sondern auch einen herrlichen Ausblick auf Mespelbrunn bietet. Nach kurzem Verschnaufen und einem Gruppenfoto ging’s dann weiter zum zehn Minuten entfernten Schloss Mespelbrunn. Das romantische Wasserschloss gehört wohl zu den bekanntesten Bauwerken im Spessart und ist im Besitz der gräflichen Familie von Ingelheim.
Jetzt hieß es nur noch bergauf. Fast 200 Höhenmeter standen vor der Wandergruppe. Durch den Lenkersgrund und über die Königshöhe führte der knapp einstündige Anstieg dann zum Kaltenberg. Auf beidseitig des Weges gestapelten Baumstämmen bot sich eine gute Gelegenheit zur Mittagsrast. Die zunehmende Bewölkung sorgte dann auch bald für die ersten leichten Regentropfen, die uns auf dem Weg hinunter nach Hessenthal immer wieder begleiteten. Nach der Besichtigung der reizvollen Wallfahrtskirche wurde zunächst ein ordentlicher Schauer Regen abgewartet, ehe ein weiterer gut viertelstündiger Anstieg über den Kirchberg mit herrlichen Ausblicken anstand. Danach ging es regenlos weiter bis zum Hohe-Wart-Haus, das als Ausflugslokal nicht nur viele Wanderer, Reiter, Radler usw. anzieht, sondern in dessen waldreicher Umgebung man auch Spessarträuber-„Überfälle“ als spezielles Erlebnis buchen kann.
Die dunkle Bewölkung veranlasste leider nicht zum Verweilen in dem schönen Biergarten. Die sofortige „Flucht“ in die gastlichen Räume erwies sich fünf Minuten später auch als goldrichtig, als ein kräftiger Regenguss niederging. Trotz hervorragender Stimmung mussten wir aber irgendwann weiter. Hellere Wolken und stellenweise blauer Himmel ließen den passenden Zeitpunkt gekommen zu sein, den Abstieg hinunter nach Leidersbach anzugehen. Doch ziemlich bald einsetzenden kräftigen Regen mit kurz darauf folgenden heftigen Hagelschauern sowie Gewitter mussten wir danach über uns ergehen lassen, da auch die dichten Bäume bei der Heftigkeit keinen Schutz boten. Herrlichster Sonnenschein empfing uns dann aber unten in Leidersbach, wo wir etwas später als vorgesehen am Bus eintrafen und uns nach knapp 18 km erst mal trocknen mussten, bis die Rückfahrt zum Hotel erfolgte.
Jetzt hieß es nur noch bergauf. Fast 200 Höhenmeter standen vor der Wandergruppe. Durch den Lenkersgrund und über die Königshöhe führte der knapp einstündige Anstieg dann zum Kaltenberg. Auf beidseitig des Weges gestapelten Baumstämmen bot sich eine gute Gelegenheit zur Mittagsrast. Die zunehmende Bewölkung sorgte dann auch bald für die ersten leichten Regentropfen, die uns auf dem Weg hinunter nach Hessenthal immer wieder begleiteten. Nach der Besichtigung der reizvollen Wallfahrtskirche wurde zunächst ein ordentlicher Schauer Regen abgewartet, ehe ein weiterer gut viertelstündiger Anstieg über den Kirchberg mit herrlichen Ausblicken anstand. Danach ging es regenlos weiter bis zum Hohe-Wart-Haus, das als Ausflugslokal nicht nur viele Wanderer, Reiter, Radler usw. anzieht, sondern in dessen waldreicher Umgebung man auch Spessarträuber-„Überfälle“ als spezielles Erlebnis buchen kann.
Die dunkle Bewölkung veranlasste leider nicht zum Verweilen in dem schönen Biergarten. Die sofortige „Flucht“ in die gastlichen Räume erwies sich fünf Minuten später auch als goldrichtig, als ein kräftiger Regenguss niederging. Trotz hervorragender Stimmung mussten wir aber irgendwann weiter. Hellere Wolken und stellenweise blauer Himmel ließen den passenden Zeitpunkt gekommen zu sein, den Abstieg hinunter nach Leidersbach anzugehen. Doch ziemlich bald einsetzenden kräftigen Regen mit kurz darauf folgenden heftigen Hagelschauern sowie Gewitter mussten wir danach über uns ergehen lassen, da auch die dichten Bäume bei der Heftigkeit keinen Schutz boten. Herrlichster Sonnenschein empfing uns dann aber unten in Leidersbach, wo wir etwas später als vorgesehen am Bus eintrafen und uns nach knapp 18 km erst mal trocknen mussten, bis die Rückfahrt zum Hotel erfolgte.

Aussichtspunkt Ludwig-Keller-Turm
Die Wanderung am Samstag führte uns vom Hotel über Unteraulenbach und Hesselsmühle hinauf zur Ruine Wildenstein, an der archäologische Funde den früheren Lebensalltag an der Burg nachvollziehbar machen sollen und die über mehrere Jahre saniert werden soll, wie uns ein zufällig vorbeikommender Angehöriger der Burgfreunde Wildenstein erzählte. In seiner lockeren Art berichtete er dabei von vielen interessanten Details.
Die Regensachen rausholen mussten wir dann auf dem weiteren Weg zum Ludwig-Keller-Turm. Doch bei fast den ganzen Tag durchgehendem Nieselregen und stürmischen Winden konnte man den normalerweise tollen Rundumblick (u. a. bis zum Taunus) nicht genießen. Nach der Mittagspause ging’s durchs Wildenthal hinunter zum Nonnenwald und dann durchs Aubachtal nach Waldmühle, wo in der „Waldschänke“ noch eine kleine Verschnaufpause eingelegt wurde. Die gute Stimmung wusste die Wirtin durch eine Schnupftabakprobe und einige Witze noch zu steigern. So gemütlich es auch war, aber irgendwann mussten wir schließlich aufbrechen, um in einer halben Stunde nach Eschau zu gelangen, wo der Bus stand und uns nach gut 20 km zum Hotel zurückbrachte.
Kurz vorm Abendessen fanden sich alle zum Fahneabnehmen vorm Hotel ein. Das Singen dazu fiel diesmal leichter wegen der musikalischen Unterstützung durch einen Alleinunterhalter, der uns teilweise schon beim und auch nach dem Essen mit seinem Schifferklavier unterhielt und für ausgelassene Stimmung sorgte.
Die Regensachen rausholen mussten wir dann auf dem weiteren Weg zum Ludwig-Keller-Turm. Doch bei fast den ganzen Tag durchgehendem Nieselregen und stürmischen Winden konnte man den normalerweise tollen Rundumblick (u. a. bis zum Taunus) nicht genießen. Nach der Mittagspause ging’s durchs Wildenthal hinunter zum Nonnenwald und dann durchs Aubachtal nach Waldmühle, wo in der „Waldschänke“ noch eine kleine Verschnaufpause eingelegt wurde. Die gute Stimmung wusste die Wirtin durch eine Schnupftabakprobe und einige Witze noch zu steigern. So gemütlich es auch war, aber irgendwann mussten wir schließlich aufbrechen, um in einer halben Stunde nach Eschau zu gelangen, wo der Bus stand und uns nach gut 20 km zum Hotel zurückbrachte.
Kurz vorm Abendessen fanden sich alle zum Fahneabnehmen vorm Hotel ein. Das Singen dazu fiel diesmal leichter wegen der musikalischen Unterstützung durch einen Alleinunterhalter, der uns teilweise schon beim und auch nach dem Essen mit seinem Schifferklavier unterhielt und für ausgelassene Stimmung sorgte.

Die Stiftskirche ist Aschaffenburgs älteste Kirche
Am Sonntag fuhren wir nach dem Frühstück nach Aschaffenburg, das von einem Renaissanceschloss, Handwerkerviertel und Stiftskirche geprägt ist. Hier lernten wir bei einem fast zweistündigen Stadtrundgang verwunschene Winkel der historischen Altstadt kennen und wandelten auf den Spuren der Mainzer Kurfürsten und Erzbischöfe, Stiftsherren und Bürger. Nach einem gemeinsamen Mittagessen im „Roten Kopf“ ging es dann auf die endgültige Heimreise.
Manfred Kolkmann



