Kleinod im Thüringer Wald: die DAV-Hütte "Weidmannsruh" der Sektion Beckum

Hüttenansicht Weidmannsruh
Holzbild am Eingang der Weidmannsruh
 
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Wenn man von Schmalkalden kommend in Floh-Seligenstadt in Floh an der Gemeindeverwaltung links den Schildern zur Ebertswiese folgt, kommt man in eins der schönsten und attraktivsten Wandergebiete des westlichen Thüringer Waldes. Hier liegt auf einer Waldlichtung in Südhanglage – von überall ausgeschildert – die schmucke DAV-Hütte "Weidmannsruh" der Sektion Beckum. Im Haupthaus sind der Gastraum mit 40 Plätzen sowie 20 Schlafplätze untergebracht. 10 weitere Schlafplätze befinden sich im Nebengebäude. Beide Gebäude haben Warm- und Kaltwasser, Duschen und WC. Die Hütte ist ganzjährig an den Wochenenden von Freitag bis Sonntag sowie an Feiertagen bewirtschaftet, während der Woche (Montag bis Donnerstag) nur nach Voranmeldung.

Gemütlicher Gastraum
Gemütlicher Gastraum
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Die Schlafplätze
Die Schlafplätze
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Der malerische Bergsee
Der malerische Bergsee
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Die Hütte im Winter
Die Hütte im Winter
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Einer von vielen Wanderbäumen
Einer von vielen Wanderbäumen
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Die Hütte ist der ideale Ausgangspunkt für viele Aktivitäten in dieser herrlichen Gegend. Die Ebertswiese ist eine der größten und blumenreichsten Bergwiesen am Rennsteig. Der Bergsee – 700 Meter entfernt – bietet sich im Sommer als Bademöglichkeit an. Weiterhin sind Wanderungen auf dem Rennsteig und um die Höhnberge möglich. Außerdem bietet sich die Hütte an als Standquartier für Mountainbiker, die von hier aus ihre Touren starten können.

Auch Kletterer können Kletterziele wie den Aschenbergstein am Inselsberg, Falkenstein, Koppensteinwand und Kanzelgrund schnell erreichen. Ein Erlebnis ist es, im Frühjahr – Ende April/Anfang Mai – zu sehen, wenn tausende Frösche sich am Bergsee versammeln, um zu laichen. Oder man lauscht bei Einbruch der Dämmerung den pfeifenden Lockrufen der seltenen, unter Naturschutz stehenden Geburtshelferkröte, die rund um die Hütte zu Hause ist.

Auch im Winter sind Sie hier gut aufgehoben. Vor der Hütte können Sie direkt in das groß angelegte Loipennetz von ca. 60 km steigen oder auf Wanderwegen durch die verschneiten Wälder wandern.

Die „Weidmannsruh“ ist zu jeder Jahreszeit ein lohnendes Ziel!

Weidmannsruh im neuen Glanz

Hüttenwart Peter Roßbach war mit seiner Arbeitsgruppe vom 2. bis 6. Juni 2008 wieder zu einem Arbeitseinsatz rund um unsere Hütte Weidmannsruh im Thüringer Wald im Einsatz. Zunächst wurde eine Wetterstation errichtet. Die Idee kam Hermann Henkenjohann und Theo Kuhlmann. Unter  Leitung Hermann Henkenjohanns  wurde das Kunstwerk in seiner Werkstatt auf einem ca. 200 Jahre alten Eichenbrett erstellt. Den schönen Gabelbaum stiftete das Ehepaar Eberhardt aus Schnellbach. Die Trockenmauer um den Gedenkstein, der zerstört worden war, wurde erneuert. Auch die Drainage am Nebengebäude wurde neu verlegt. Am Hüttenschild und dem Handlauf hatte der Zahn der Zeit genagt. Sie strahlen nach Überarbeitung nun wieder im alten  Glanz. Nebenbei wurde die Telefonanlage durch einen Blitzeinschlag unbrauchbar gemacht und man musste für Ersatz sorgen, was auch gelang. Es gab viel  zu tun.